Was uns meist an die Besuche bei Oma, Tanten und sonstigen Verwandten erinnert, ist das gute alte Gästezimmer. Es gehörte einfach mit zum guten Ton, in seiner Wohnung oder seinem Haus auch ein Extrazimmer für mögliche Übernachtungsgäste eingerichtet zu haben. Eine ganze Zeitlang war dies aus der Mode gekommen, doch jetzt ist es wieder zurück: das separate Schlafzimmer für Gäste, also das Gästezimmer.
Denn es ist einfach so, dass man mehr Besuch von lieben Menschen bekommt, wenn man ihnen ein Gästezimmer anbieten kann – und nicht umgekehrt. Wie groß und geräumig das Gästezimmer ist, spielt eigentlich keine Rolle, solange man es schön einrichtet. Am günstigsten sind variable Möbel und ein paar kleine Schränke. Ein großer Kleiderschrank wird kaum gebraucht, außer es möchte sich jemand für längere Zeit einnisten. Sehr modern, schön und praktisch sind hier zum Beispiel Kommoden, vor allem wenn sich das Gästezimmer in einer Dachkammer befindet.
Um noch mehr Platz zu sparen, kann man anstelle eines Doppelbettes ein ausziehbares Polsterbett hineinstellen. Tagsüber kann es zusammengeschoben als Sitzgelegenheit dienen und des Nachts wird es zur großen Schlafstätte. Wichtig ist auch ein kleiner Tisch und ein, zwei Stühle, vielleicht noch ein Fernsehgerät, aber besser ein gut bestücktes Bücherregal.
Ideal ist es, wenn das Gästezimmer in der Nähe der Küche und des Badezimmers liegt. So kann der Gast auch mal unbeobachtet seine natürlichsten Bedürfnisse erledigen, was seinem Aufenthalt in Ihrem Hause etwas mehr Privatsphäre schenkt. Am besten richtet man gleich neben dem Gästezimmer noch ein Gästebad oder wenigstens ein Gäste-WC ein. So muss man auch nicht an seiner eigenen Toilette Schlange stehen, wenn man Besuch im Hause hat.
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